Auf der Suche nach der Seele

"Täglich sind wir Seelsorgende von Beruf. Aber was ist diese Seele, um die wir uns sorgen? Die Philosophie hat sich weitgehend von ihr verabschiedet. Psychologie und Hirnforschung haben sie vermessen, und es ist nicht viel übrig geblieben jenseits von pluralen Identitäten, Emotionen, Synapsen und Botenstoffen. Trotzdem machen wir jeden Tag Seelsorge. „Was ist die Seele?“ titelte das Zeitmagazin zum letzten Weihnachtsfest und stellte fest: „Kein Mensch hat sie je gesehen, und über ihre Existenz wird seit Jahrtausenden gestritten. Gerade erlebt sie einen ziemlichen Aufschwung."
Auf dem Konvent wollen wir sie neu entdecken: Prof. Dr. Anne Steinmeier wird in ihrem ersten Beitrag „Von der Poesie der Seele“ Impulse aus Kunst und Dichtung aufnehmen und über ein erneuertes Verständnis von Seele nachdenken. Im zweiten Teil geht es auf dem Hintergrund von Träumen, Kunst und Literatur um den eschatologischen Aspekt solchen Seelenverständnisses. Prof. Juan Valdés-Stauber wird anthropologisch fragen, indem er, psychologisch-philosophisch argumentierend, den Fokus auf Begegnungen im Raum der Seele legt. Er fragt, wie es von der Seele zum Selbst und vom Ich zum Du in der Sorge kommen kann."
(aus dem Programm des Konventes 2018)

(Durch Anklicken des Namens gelangen Sie zur Powerpoint-Präsentation des Vortrages)